Bambus war gestern!

Über 320 000 To-Go-Becher werden in Deutschland pro Stunde weggeworfen.  Das sind knapp 89 Becher in der Sekunde.

Um diese Mengen an Müll zu verhindern und einen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt zu leisten, sind wir auf die Suche nach einer umweltfreundlichen Lösung gegangen.

Auf der Suche nach alternativen Mehrwegbechern stößt man zuerst auf die hübschen Bambus-Becher die vermeintlich umweltfreundlich, oft sogar biologisch abbaubar, sein sollen. Eine Tolle Idee – Doch nach einiger Nachforschung stellt man fest, dass fast alle „Bambus“ Becher nur zu einem sehr kleinen Teil aus Bambus bestehen. In der Regel sind es Bambusfasern, die mit „Kunstharzen“ (also Plastik) zusammengehalten werden.

Das entspricht natürlich nicht unseren nachhaltigen Gedanken. Aus diesem Grund haben wir zusammen mit „Golden Compound“ unseren M&E Mehrwegbecher entwickelt.  Er wird aus einem Granulat hergestellt, der aus Sonnenblumenschalen gewonnen wird, was ihm auch die besondere Farbe verleiht.

Die Schalen sind bei der Sonnenblumenkernproduktion ein Abfallprodukt und somit der optimale Rohstoff für ein umweltfreundliches Produkt, da nicht wie bei der Bambus-Produktion noch extra Anbauflächen bereitgestellt werden müssen.

„Nachhaltig“- was genau heißt das eigentlich und warum können wir unseren M&E-Becher mit gutem Gewissen und auch gehörig stolz „nachhaltig“ nennen?

Schlägt man den Begriff nach tauchen drei Aspekte immer wieder auf, die beachtet werden müssen, um ein Produkt nachhaltig nennen zu können: Erstens die Ökologie, zweitens die Ökonomie (also Wirtschaftlichkeit) und drittens, nicht zu vergessen, der soziale Aspekt. Erfüllt unser Becher alle drei Aspekte?

Ökologie

Der entwickelte Becher ist aus nachwachsendem Rohstoff hergestellt, der nicht extra angebaut werden muss, er ist komplett biologisch in der Erde abbaubar, das wurde zertifiziert und deshalb wird er niemals „Müll“ werden. Auch dann nicht wenn er nach ca. 500 Spülmaschinengängen irgendwann ausgedient haben sollte. Man kann ihn einfach einbuddeln und schon bald ist er weg.  Ganz nebenbei vermeidet die Verwendung unseres Bechers den Gerbrauch von Einwegbechern und hilft so Müll zu reduzieren.

Ökonomie

Wer unseren Becher kauft, erhält 10 zusätzliche Treuepunkte auf seiner Bonuskarte. Das entspricht einem Guthaben in Höhe von 10 Cent, da uns die Kosten für die Papp-Becher erspart bleiben (und weil wir es gut finden gute Sachen zu fördern). Außerdem ist die erste Füllung gratis. Das heißt, dass der Becher sich sogar rentiert, wenn man ihn regelmäßig nutzt.

Sozialer Aspekt

Kann ein Kaffeebecher sozial sein? Klar, unser ist es: Er wurde in der Region entwickelt und wird auch hier gefertigt. Verpackt werden die Becher von Menschen mit Behinderungen in der Sozialen Arbeitsstätte Altenoythe.

Ihr seht also: Unser Becher bietet die Möglichkeit, Kaffee unterwegs zu genießen – und das mit gutem Gewissen. Zu erhalten ist er in allen Müller & Egerer Filialen für 9,95 €.

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